Geschichte
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Geschichte

Die kurze Zusammenfassung der Geschichte des Bezirks

Die Zeiten vor Árpád-Alter

Die ersten Spuren der Menschen erschienen in der Nachbarschaft von Pesthidegkút, im Remete-Engpass, nämlich der Neandertaler. Das ist das zweit älteste Vorkommen dieses Typs in Ungarn. Die Archäologen fanden viele Fandorte der kämpfer-händler Kolonien von der zweiten Hälfte der III. Jahrtausend v.Chr., die in der Nahen-Osten Europas und in anderen Gebiete Europas ausgebreitet haben, und gehörten zu der so genannten Glockentopf-Kulturleuten.

Von römischen Alter haben wir relativ viele Informationen, die die Geschichte des II. Bezirks betrifft. Im ersten Jahrhundert einer dieser drei Reiterverbände (Ala), die das Donau Ufer in Buda schützten, wurde in Wasserstadt garnisoniert. Nach 89 nach unserer Zeitrechnung der II. Adiutrix Legion behielten eine Garnison in der Periode von sarmatischen-svebishen Kriegen, dann wurde der Lager nach den Dacian Kriegen unter der Traianus-Regierung entvölkert. Die Wasserstadt-Kolonie neben Limes Straße wurde im Jahr 260 von Sarmaten und Kvaden zertstört und wurde später nicht neu gebaut. In der zweiter Hälfte des III. Jahrhunderts auf den Buda-Hochländert – zum Beispiel auf der Szemlőhegy – hatte die militärischen Aristokratie von Acquincum einen Besitz. Im Jahr 400 Räumten die Römer Ost-Pannonia, und vom V. Jahrhundert kann man keine weitere Spuren der verrömernten Bevölkerung finden. 

Unter der hunnischen Herrschaft die Sarmaten und Germanen siedelten sich hier ab. Nach Jahr 454 die Buda –Seite (Ofner-Seite) war im Besitz des sadagischen-hunnischen Volkes, dessen Wichtigkeit ist durch die drei reichen hunnischen Grabe bestätigt; eine von diesen kommt aus der Ostseite von Szemlőhegy, aus der Periode zwischen 430 und 450. Ein Armband vom VIII. Jahrhundert wurde auch auf der Szemlőhegy Gebiete zum Vorschein gekommen.  

Gemäß der Vermutung der Historiker nach der ungarischen Landnahme, Budapest gehörte zum Wohnplatz des Hauptstammes, Megyer (genannt als Tarján auch). Man kann wichtige politische Ereignisse zu dem Besitztum der Ruinen von Ofner schalten. Die Archäologen entdeckten Grabe aus Landnahme-Alter auf der Kurucles Feldweg, aber die Menge und Qualität der Daten bringt keine Art der Bedeutung der Ofner Seite nach Jahr 895.

Von Árpád-Alter bis zum Austrieb der Türken 

Auf dem Gebiet des II. Bezirks können von Árpád-Alter an die ehemaligen Spuren von mehreren Kolonien festgestellt werden. In Nyék, die den Namen einer landnehmeren hunnischen Stamm trägt (in der Nachbarschaft von der heutigen Szajkó Straße) wurden Gräbe von X-XI. Jahrhudbert gefunden. Die mittelälterlichen Grenzen dieses Dorfes waren Buda, Felhévíz und Hidegkút. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass es im III. Béla-Alter einen königlichen Wildgarten neben dem Dorf funktionierte.Seine Besitzer in XIV-XV. Jahrhundert waren – außer der Herrscherfamilie – größtenteils Kleinadler und Ofner Bürger. Der Wildgarten, das Jagdschloß und Landhaus (auf der heutigen Hűvösvölgy Straße) geben die mittelalterliche, nicht nur lokale Bedeutung des Dorfes. Diese zwei letzten wurden von Königin Maria und König Sigismund gebaut, dann wurde das von König Mathias erneuert und nachgebaut. Das war der Lieblingsjägerplatz des königlichen Hofs in Buda, unter Jagello-Herrschaft.

In den historischen Quellen, die gefunden werden können, wurden vom XIII. Jahrhundert ungefähr zwanzig Aussiedlungen nach Norden von Nyék erwähnt, in das die speziellen Dienstleister der Alter, die königlichen Trompeters lebten. Sie wurden von I. Ludwig im 1373 geadelt. Einige zogen nach Buda um, verheirateten sich in Ofner Bürgerfamilien, dann schafften sie den größen Teil von Hidegkút an. Am Anfang des XVI. Jahrhunderts die Podmaniczky Familie erhielten einen Besitz hier. Gerecse Dorf, dessen Kirche von XIII. Jahrhundert ist, und das in den Quellen erst im 1212 escheint, war die Ostgrenze von Hidegkút. Vor zwei Jahrhunderten der türkischen Eroberung war das Dorf eine volkreiche Kolonie mit 50-60 Haushalten. Die Einwohner waren Bauer-Adler mit einem Baustück.

Die Geschichte von Felhévíz (Buda, Superiores aque calidae Budenses) kann bis zum XII. Jahrhundert zurückgeführt sein. Er erhielt seinen Namen nach der heißen Quellen in der Umgebung der heutigen Kaiser- und Lukács-Bad. Ursprünglich Buda war ein Teil von Óbuda, seine südische Grenze ging ungefähr bis Budaer Brückenkopf der Kettenbrücke. Felhévíz Marktplatz war der erste Bootsfahrer- Hafen in Gézavásár und Óbuda, gegründet von II. Géza an dem heutigen Bem Platz. Der Hauptteil seiner Bevölkerung war ungarisch, und befasste sich mit Landwirtschaft. Im XIV-XV. Jahrhundert wurden die pfingstlichen nationalen Messen auf den südischen Gebieten gehalten. Der Palast des Königs, die Kircheinrichtungen und die Paläste von Barons stehen um seinen Markt. Auf der südischen Abfälle der Bergen in der Umgebung von Felhévíz (das wurde im Mittleren Alter “mál” genannt) ging der Wein-Anbau weiter. Diese Weingegend gehörte zum Besitz des Königs, der Nonnen von Margitsziget, des Konvents von Felhévíz und der Abtei von Mogyoród.

Nach der tatarischen Invasion entstand eine neue Vorstadt, Buda aus dem südischen Teil von Felhévíz, mit ungarischer Bevölkerung. Eine Pfarrkirche wurde im Zentrum gebaut als Ehrenbezeigung für Sanktpeter Märtyrer (ungefähr auf der Csalogány und Medve Straßenecke), die der Nenner der Kolonie war. Gemäß András Kubinyi war die Sanktpeter Vorstadt das Zentrum des Getreide- und Futterhandels von Buda.

Für den königlichen Hof, die in Buda länger blieb, das Sankt Laurenz Kloster, gebildet auf dem János und Hárs Gebirgssattel, war ein wichtiger Platz von einem nationalen Gesichtspunkt, der mit Nyék in Vergleich kommt (seine Ruinen sind auf der Budakeszi Straße 93 zu finden). Das war der einzige ungarische klösterliche Orden und das Zentrum der Paulaner. 1300 die Einsiedler von Pilisszentkereszt fingen an, diesen Kloster auf dem Platz der Sankt Laurenz Kapelle zu bauen.

Das Kloster war am Anfang des XIV. Jahrhunderts schon das Hauptkloster des Ordens, später wurde ein wichtiger Pilgerort der Budaer Leute. 1381 wurden die Relikte von Einsiedler Sankt Paul, die I. Ludwig als eine Trophäe von Venedig mitgebracht hat, hier angesetzt. Am Anfang des XVI. Jahrhunderts nach wiederholten Neuentwicklung wurde das Kloster das größte des Landes und war berühmt vom seiner wertvollen Bibliothek. König Mathias mochte die Pauliner von Budaszentlőrincz sehr, kam zu ihnen häufig vorbei, und gab ihnen Vorzügen. Die Türken haben das Kloster zerstört, nach 1541 die historische Quellen erwähnen es nicht. Im XIX. Jahrhundert, wann die wissenschaftliche Forschung begann, wurde es als “Ungarische Escurial” genannt.            

1541 die Türken besetzten Buda. Die Dörfen in der Grenze von Buda wurden heide. Die Einwohner verliessen Gerece 1595 endgültig, aber zum Beispiel in Hidegkút um 1559 nur zehn, und 1662 nur zwölf Steuerzahler wurden von Budaer Defterdars aufgelistet. Nyék verschwand sich schließlich sowie die anderen Budaer Vorstädte, wie Felhévíz, Szentpéter auch. Die Steine des Pauliner Klosters von Budaszentlőrinc wurden zu den Befestigungsarbeiten des Schlosses 1620 weggetragen.

In der türkischen Alter war die größte Wohnsiedlung um das Schloß der so genannte Varos (dieses ungarische Wort wurde ins osmanische Vokabular übertragen), zwischen dem heutigen Széna Platz, Bem Platz und Budaer Brückenkopf der Kettenbrücke. Das war wirklich die spätere Wasserstadt. Der Varos wurde von einem doppelten Wandsystem und von einem Moor auf der Umgebung des heutigen Széna Platzes geschützt. Die Zivilbevölkerung und hauptsächlich die nicht-Moslemen lebten außerhalb der Wänden auf dem Hügel zwischen der heutigen Jégverem (Eisgrube) und Széna Platz, in getrennten ungarischen, judischen, zigeunerischen und balkanischen Gruppen. Vier größere und zwölf kleinere Jamis wurden hier, hauptsächlich auf dem Platz der Christen Kirchen gebaut. 1868 die Hauptkörper der Armee von der Sanktliga – unter der Führung von Karl von Lothringen – garnisonierte zwischen dem heutigen Sigismund Platz und Pasarét. Zu der Bilanz des anderthalb Jahrhunderts zwischen 1541 und 1686 gehört nicht nur die Zerstörung aber die Meisterstücke von osmanischen Architektur in Ungarn, wie das König-Bad, Kaiser-Bad und die Gül Baba Turbe (Sammelplatz), die heute noch gesehen werden können.

Nach dem Austrieb der Türken bis zur Vereinigung von Budapest

Nach dem Austrieb der Türken bestand Buda aus sechs Teilen: aus dem Schloß und aus fünf Vorstädte. Drei von dieser fünf blieben auf den heutigen Gebieten des II. Bezirks: Wasserstadt, Landstraße und Újlak. Die Rekonstruktion vom ganzen Land lief im XVII. Jahrhundert, auf diesem Gebieten auch weiter. Während am Anfang des Jahrhunderts kann man nur eine einzelne Straße auf den Gebieten der Wasserstadt finden, in Reform-Alter können kaum freie Plätze gefunden werden.Der Handel und viele militärische und öffentliche Gebäude gaben der Wasserstadt seine Bedeutung. Nur die Häuser in der Umgebung der Fő Straße zeigten den Zivilwohlstand, andererseite der Stadteil – nich nur architekturweise – hatte einen ländlichen Charakter. Die Horvátváros (Kroatische Stadt), in der Kroaten lebten, war eine partikulare Einheit. Dazu gehörte der Budaer Friedhof, der sich auf der beiden Seiten der heutigen Szász Károly Straße ausstreckt.

Die Hauptstraße (Landstraße) Stadtteil bekam sein Name von der Hauptstraße, die nach Wien geht. Die Einwohner beschäftigten sich gründlich mit Handel hier. Dieser Stadtteil hat einen ländlichen Charakter ähnlich zum Wasserstadt.

Újlak entwickelte sich entlang der Donau. Die Landstraße wurde zwischen Szemlőhegy und Pálvölgy auf der Straßen des überständigen, mittelalterlichen Szentjakab-Dorfs während des XVIII. Jahrhunderts gebildet. Der große Teil der Einwohner war eine römische-katholische Bevölkerung die sich hier mit der deutschen Industrie und Handel befasste.
Die große Überschwemmung 1838 von Donau machte ernste Zerstörungen: nur 1144 Häuser blieben, 235 wurden sehr viel verdorben und 183 in Trümmer gingen.

Während der Rekonstruktion im XVIII. Jahrhunderts Hidegkút Dorf entstand wieder. Baron Kurz kaiserliche Kammerherr kaufte den Dorf ein, und mit Schwaben, die aus der Umgebung des Schwarzwaldes kommt, bevölkerte.

In Reform Alter (1825-1848) verschiedene Ausflugsorte wurden gebaut – zum Beispiel auf dem Kurucles, Lipótmező; das Jagerhaus in Hidegkút, das Szép Juhászné (Schöne Schäferin) Restaurant in Zugliget – und Ferienhäuser auch.

Von 1873 bis Bildung der Großen Budapest 

Unser Bezirk gewann sein heutiges Bild in dieser Zeitalter, parallel mit der Entwicklung Budapests zu einer Weltstadt. Während Pest ein Wirtschaftszentrum war, solange wurden Buda und ein Teil des II. Bezirks Verwaltungszentrum. Nach Vereinigung vom 1873 die dichtbewohnte Wasserstadt keine Gelegenheit gab, größere Zunahme der Bevölkerung zu erreichen, aber die großen Außengebiete kündigten gute Entwicklungsmöglichkeiten. 1876 der erste Arrangement-Plan der Buda Seite wurde gemacht. Dieser Plan verließt das Straßennetz von Wasserstadt noch unberührt: Das Arrangement beschränkte sich an Schloß-Seite. Auf Rózsadomb wurde nur die Umgebung von Mecset Straße abgegrenzt. Der Weg wurde von Budaer Brückenkopf der Margit Brücke (1876 übergegeben) bis dem späteren Mechwart Park gebaut, dann die zusätzlichen Etappen zwischen 1885 und 1892. Seitdem dei Margit Brücke die Buda Hügel näher brachte, besonders den Rózsadomb zu gegenüberliegender Lipótváros, deshalb wurde die Regulierung von Rózsadomb, Rézmál, Szemlőhegy, Vérhalom, Törökvész und Nyék nach 1896 geplant.

Eine unglückliche Tatsache förderte die Bebauung und Entwickung dieser Gebiete, nämlich die große phylloxere Epidemie in den 1880 Jahren. Die hier heimische Traubenkultur wurde bald völlig ausgerottet. Der Pasarét Weg wurde 1899 gebaut, damit begann die Bebauung von Pasarét. Unter Jahrzehnten wurden die Budaer Hügels langsam bebaut. Wasserstadt begann der städtischen Teile von Budapest zu ähneln.

Hidegkút war ein schwäbisches Dorf, das sich in dieser Periode allmählich assimilierte.
Durch die kriegerische Ereignisse des II. Weltkrieges das Bezirk wurde ein Theater des Krieges wegen des Buda-Kampfs, das heißt die Belagerung des Schloßes. Am 11 Februar 1945 brachen einzelne der deutschen Mannschaften von der sowjetischen Blockade nach Hűvösvölgy aus. Das II. Bezirk wurde nach dem Krieg eine populäre Vorstadt der neugebildeten Stadt. Seit 1 Januar 1950, von der Bildung der Groß-Budapest, gehört Hidegkút zu diesem Bezirk.
Im Jahr 1956 wurde der Stadteil schwer verwundet, und viele Leute, die hier lebten, hatten einen Anteil in der Revolution. Imre Nagy Ministerpräsident lebte hier in Orsó Straße, Péter Mansfeld, das jüngste hingerichtete Opfer der Revolution von 56, lebte in Borbolya Straße, und János Szabó, der Führer des Kampfs von Széna Platz, in Lövőház Straße.

In den sechziger, siebziger und achtziger Jahren wurde der II. Bezirk völlig bebaut. Tausendjährige Vergangenheit von dreiunddreißigen Viertel unter unserem Fuß und vor unserem Augen. 





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